Stroh im Kopf? von Vera F. Birkenbihl

Hörbuch-Zusammenfassung von StoryShots

Dein Gedächtnis ist nicht kaputt.

Dir wurde nur beigebracht, es falsch zu füttern.

Einleitung

Wer sich nichts merken kann, hat meist kein schlechtes Gedächtnis, sondern schlechte Gewohnheiten beim Einspeichern.

Das ist die Kernthese von Stroh im Kopf?

von Vera F. Birkenbihl.

Das Buch zeigt, wie aus Gehirn-Besitzern Gehirn-Benutzer werden: mit weniger Aufwand, aber bewusster.

Wissen ist ein Netz, kein Behälter

Erinnere dich an den Moment, als dir ein Name partout nicht einfiel, obwohl du ihn kanntest.

Dein Kopf ist keine Saftpresse, in die man Stoff hineinstopft.

Er speichert in Netzen, und jedes Wort, das du hörst oder liest, weckt Assoziationen.

Die meisten rasen unbemerkt an deinem Bewusstsein vorbei.

Je mehr du über ein Thema weißt, desto mehr Fäden gibt es, an denen Neues hängen bleibt.

Wer viel weiß, lernt schneller.

Fehlt dir das Vorwissen, helfen Eselsbrücken als Hilfsfäden.

Was bedeutet das für dich heute?

Jedes Mal, wenn du Stoff nur überfliegst, knüpfst du keinen einzigen Faden.

Dein Gedächtnis ist nur so gut wie die Fäden, die du vorher geknüpft hast.

Aber ein Netz allein erklärt noch nicht, warum Wissen trotzdem verschwindet.

Einspeichern entscheidet über Erinnern

Zwei Vorgänge laufen in deinem Kopf ab: Konstruktion und Rekonstruktion.

Beim Lesen oder Hören konstruierst du ein Abbild.

Beim Erinnern baust du es neu auf.

Die Qualität der Konstruktion bestimmt die Qualität der Rekonstruktion.

Die meisten Menschen suchen den Fehler beim Abruf.

Sie ärgern sich über das Vergessen.

Das Problem liegt aber vorne, beim Einspeichern.

Wer etwas weder bewusst wahrgenommen noch begriffen hat, kann es später nicht rekonstruieren.

Pauken und Büffeln werden dann überflüssig, wenn du gleich beim Aufnehmen sauber arbeitest.

Du musst dafür nicht mehr tun, sondern weniger, dafür aber bewusst.

Es gibt kein schlechtes Gedächtnis, nur schlechte Konstruktionsweisen.

Wer hinten repariert, was vorne schiefging, kämpft gegen Windmühlen.

Doch wie sieht bewusstes Einspeichern konkret aus?

Dafür braucht es Papier und einen Stift.

Kritzeln als Gedächtnistraining

Jeder kennt es vom Telefonieren: Kaum liegt ein Stift vor dir, fängst du an zu kritzeln.

Oft entstehen Figuren oder Wörter, die mit dem Gesprächsinhalt zusammenhängen.

Später kannst du daraus erstaunlich viel rekonstruieren.

Solche Skizzen heißen Denkbilder.

Daraus entstand die Analografie, auch Analograffiti genannt.

Du schreibst einen Begriff in die Mitte eines leeren Blattes und lässt deine Gedanken frei laufen.

Was dir einfällt, hältst du grafisch oder in Worten fest.

Genau das hilft dir in Meetings, Vorträgen und Konferenzen: Du schreibst nicht mit, was gesagt wird, sondern was in deinem Kopf passiert.

Nicht jede Methode überzeugt jeden.

Manche Leser finden die Übungen zu verspielt, und der Alltagsnutzen hängt vom Typ ab.

Ausprobieren kostet trotzdem nur ein Blatt Papier.

Dein Gekritzel ist kein Zeitvertreib, sondern ein Archiv deines Denkens.

Wenn dir dieser Gedanke gefallen hat, kennst du bestimmt jemanden, der ihn auch hören sollte.

Schick ihm diese Zusammenfassung.

Zusammenfassung

Diese Zusammenfassung von Stroh im Kopf?

von Vera F. Birkenbihl zeigt: Wissensnetze, bewusstes Einspeichern und Denkbilder greifen ineinander.

Das Buch enthält viele weitere Module, etwa zu Sprachenlernen und Kreativität, und vor allem zu der Frage, warum dein Gehirn beim Lesen manchmal einfach abschaltet.

Die vollständige Zusammenfassung von Stroh im Kopf?

findest du in der StoryShots App.